Arbeitsablauf

Entsprechend der Ziele, wurden folgende Arbeitspakete vereinbart und realisiert:

  1. Projektmanagement
  2. Qualitätssicherung
  3. Teilhabe an Ergebnissen früherer Projekte und Zusammenfassung von Kernthemen
  4. Transfer und Anpassung an deutsche Bedingungen
  5. Transfer und Anpassung an estnische Bedingungen
  6. Transfer und Anpassung an finnische Bedingungen
  7. Testen
  8. Formulieren von Empfehlungen und Schreiben von Richtlinien
  9. Kooperation, Sicherstellung der Nachhaltigkeit und Verbreitung

Die Arbeitspakete Projektmanagement und Qualitätssicherung wurden während der gesamten Projektlaufzeit angewendet. Zusammen bildeten und garantierten sie den organisatorischen Rahmen welcher die erfolgreiche Anwendung des Projektes absicherte.

Eine der zentralen Verantwortlichkeiten des Projektmanagements war es eine gut funktionierende und regelmäßige Kommunikation zwischen den Projektpartnern sicherzustellen. Verschiedene Kommunikationswege, wie Telefon, E-Mail und Skype Konferenzen wurden genutzt um den regelmäßigen Austausch und die gegenseitige Aktualisierung des Bearbeitungsstandes des Projektes zu gewährleisten.

Der Ansatz und die Strategie des Projektes wurden im Arbeitsplan festgehalten:

Zu Beginn fokussierten sich die Projektpartner auf das Teilen der Ergebnisse von Vorgängerprojekten. Durch die Weitergabe der Erfahrungen und die Diskussion der verfügbaren Dokumente lernten die Partner von einander und entwickelten eine verlässliche Basis gemeinsamen Wissens für den Transfer in lokale und institutionelle Kontexte.

Die Arbeitspakete 4, 5 und 6 stellten den notwendigen Zeitrahmen für den Transfer und für die Anpassung der geteilten Ergebnisse in lokale und institutionelle Kontexte zur Verfügung. In jedem der beteiligten Länder, wurden nationale Arbeitsgruppen gebildet, welche jeweils die zwei nationalen Partner repräsentierten. Wenn verfügbar, wurden weitere Teilhaber in den Prozess der Anwendung und des Transfers involviert, um eine hohe Akzeptanz der Projektergebnisse zu erreichen. Weiterhin nutzten die Projektpartner diese Arbeitspakete um die Einführung der angepassten Methodiken in ihren Institutionen voranzubringen.

Im Arbeitspaket 7 testen die Partner die neu entwickelten Methodiken, die wenn notwenig verbessert wurden. Der Leiter des Arbeitspaketes legte, basierend auf den Ergebnissen der AP 4, 5 und 6, einen detaillierten Plan für die Testphase vor und formulierte Kriterien und Indikatoren für die Evaluation der zu testenden Methodiken. Er arbeitete hierbei eng mit dem externen Evaluator zusammen.

Die Ergebnisse der Testphase und die Lektionen die durch die vorangegangenen Arbeitspakete gelernt wurden waren die Basis für die Entwicklung und Formulierung einer Reihe von Richtlinien und Empfehlungen (Arbeitspaket 8).

Diese Dokumente wurden für verschiedene Zielgruppen erstellt und zielten darauf hinaus diese bei deren Anwendung der Anerkennung früherer Lernleistungen oder relevanter Aspekte daraus zu unterstützen, oder – bezüglich der Zielgruppe der Lernenden und potentiellen RPL Bewerber – sollten Richtlinien zur Verfügung stellen, wie man sich für die Anerkennung früherer Lernleistungen bewirbt und welchen Nutzen dies hat.

Die gesamte Projektlaufzeit hindurch, fanden ständig Verbreitungsaktivitäten, wie die Projekt Webseite, Präsentationen, das Pflegen von Stakeholderkontakten und –diskussionen, sowie Veröffentlichungen in der Presse statt und so wurde die Aufmerksamkeit der Stakeholder auf das Thema und Ziel des Projektes gezogen (Arbeitspaket 9).
Die Projektpartner stellten Beratungen für die Anerkennung früherer Lernleistungen in Institutionen der beruflichen Bildung und Hochschulbildung zur Verfügung. Weiterhin, sicherte dieses Arbeitspaket die stetige Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen ab, indem Kooperationsvereinbarungen geschlossen wurden. Vorlagen dieser Vereinbarungen wurden veröffentlicht, so dass jede andere Institution in Europa diese nutzen kann.

Während der gesamten Projektlaufzeit, wurden die Projektpartner von einem externen Evaluator unterstützt, welcher den Qualitätssicherungsprozess förderte und welcher beides evaluierte, den Bearbeitungsprozess und die Projektergebnisse.